Chronik des Jahres 1201

Frühling 1201

Ovotius, Hassan, Darius und Coinneach treffen nacheinander und unabhängig von einander in Atrium ein, werden von Quemada begutachtet und in den Convenant aufgenommen. Sie werden mit der lokalen Infrastruktur vertraut gemacht.

Wenige Tage später leitet Friedrich eine Expedition, die zum Ziel hat, den Magi die hiesigen Vis-Vorkommen zu zeigen. Sie lernen die Stadt Lugo kennen, ernten Vis in einem abgelegenen Pilzhain und treffen während der Vis-Ernte an einem einsamen See auf die Jagdgesellschaft des Sohnes des hiesigen Barons - ein Zusammentreffen, das sie die Ernte vorzeitig und unfreiwillig abbrechen lässt.

Ein seit kurzem häufig wiederkehrendes Grollen soll untersucht werden. Man trifft auf einen merkwürdigen Trupp von Reisenden und beobachtet einen Drachen. In der Nähe Atriums kommt es zum Kampf zwischen diesen beiden Parteien; der Führer der ersteren entpuppt sich als Magus. Der Drache siegt und zieht davon. Die Überlebenden, ein Grog und ein Campanion, werden in Atrium verhört. Zu diesem Zeitpunkt schlüpft ein Drachenjunges.

Man versucht das Junge zu seiner Mutter zurück zu bringen. Diese stellt fest, dass ihr Sprössling bei Coinneach bleiben möchte und überträgt ihm das Amt der Aufzucht.

Ishiroya führt die Gruppe außerdem zu einem Duoliten, der den Eingang zu einem verzweigten Höhlensystem darstellt, in dem die Gruppe unerwartet das Ziel zahlreicher merkwürdiger Rätsel wird, deren Lösung jeweils mit einem silbernen Schild belohnt wird. Die Rätsel führen die Reisenden durch ein, zurückgezogen in einem versteckten Tal liegendes, Dorf. Nachdem sie hier die letzten Rätsel lösen, geraten sie in ein weiteres Höhlensystem, wo ihre Mühen von einem Geist mit wertvollen magischen Geschenken kompensiert werden.

Sommer 1201

Die jungen Magi gehen ihren persönlichen Beschäftigungen nach, die vor allem im Einrichten ihrer neuen Labore bestehen. Darius komplettiert die Sichtung der sträflich vernachlässigten Bibliothek Atriums. Kurz darauf verläßt Darius den Bund auf unbestimmte Zeit nach Erhalt einer Botschaft.

Beppolutiano trifft in Atrium ein und wird als Mitglied aufgenommen.

Herbst 1201

Die Magi gehen ihren persönlichen Studien nach.

Schwester Anna des Ordens der Schwestern der Stille spricht bei den Magi vor und bittet um die Entsendung einiger Arbeitskräfte zur Unterstützung des Baus einer neuen Zweigstelle an der Pilgerstraße. Ihrem Wunsch wird entsprochen.

Die Söldnerin Swazzik bewirbt sich zusammen mit ihrem Trupp von acht Mann um Aufnahme in Atrium, was ihr nach längerem Abwägen von Seiten der Magi gestattet wird.

Quemada reist unvermittelt nach Santiago ab.

Ende November/Anfang Dezember 1201

Tordus Filius Algrippus kommt nach Atrium, um das Eigentum seines verstorbenen Bundesbruders Flagrare einzufordern. Seine ruppigen Manieren und der Anstoß an der hiesigen Gastfreundschaft führt zur Aussprache zweier Certamen - einmal gegenüber Ovotius und einmal gegenüber Hassan. Er gewinnt beide nach nur wenigen Augenblicken.

Während des Austragens des ersten Certamen verschwinden Marco und Juliana, zwei siebenjährige, mit der Gabe gesegnete, Zwillinge, die Tordus auf dem Weg nach Atrium aufgelesen hat. Durch die Mithilfe Fulbertus' werden die Kinder in dessen Labor lokalisiert. Um die verschreckten Kinder dem Einfluss des ruchlosen Tordus zu entziehen, macht der Erzmagier von seinem Recht als Bonisagus-Magus gebrauch und erklärt die Lehrlinge als seine eigenen. Tordus erkennt den Anspruch nicht an, indem er erklärt, Fulbertus sei ein Geist und daher kein lebender Magier mehr. Man kommt überein, den Fall in Duresca vorzutragen.

Fulbertus und Tordus reisen mit den beiden Kindern in der Begleitung Ovotius' sowie einige weiterer, Atrium verbundener, Personen nach Duresca. Der Schiedsspruch Legeras, der hiesigen Maga, geht letztlich zu Gunsten von Tordus aus, wobei sie Fulbertus das Recht einräumt, das Urteil im nächsten Tribunal anzufechten. Fulbertus sträubt sich zunächst mit sämtlichen, ihm zur Verfügung stehenden, magischen Mitteln, lenkt schließlich jedoch ein.

Mitte Dezember 1201

Quemada kehrt aus Santiago zurück, wo sie von ihrer Tochter um Hilfe für ihre beiden Kinder, Marco und Juliana, Quemadas Enkel, gebeten worden ist. Der Kreis des Beziehungsgeflechts schließt sich. Quemada kündigt an, bzgl. der Kinder mit Tordus verhandeln zu wollen.

Im Innenhof Atriums wird eine Holzfigur gefunden. Sie ist nicht magisch, doch die Stellung ihrer Arme scheint sich mit der Zeit zu verändern.

21. Dezember 1201

Die Magier Atriums treten in einer Sitzung zusammen, in der die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Covenants besprochen wird. Anschließend wird die Aegis für ein weiteres Jahr augefrischt und die Wintersonnenwende bis in die frühen Morgenstunden hinein gefeiert.


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