Chronik des Jahres 1203
Reise nach Sevilla
02. Februar 1203
Hassan erhält von seinem Gönner aus Sevilla einen Brief, in dem er gebeten wird, ihm in einer wichtigen persönlichen Angelegenheit zur Hilfe zu kommen. Er bringt den Sachverhalt den anderen Magiern zur Kenntnis. Beppo bietet sich an, Hassan auf seiner Reise nach Süden zu begleiten.
04. Februar 1203
Hassan, Beppo, Bastus, Vassco und Marcus beginnen ihre, für mehrere Wochen anberaumte, Reise nach Sevilla, die sie mit einem kleinen Pferdefuhrwerk bestreiten.
07. Februar 1203
Die Reisegruppe stößt auf Carlos, der sich ihnen auf dem Weg nach Süden anschließt, um auf diese Weise die Möglichkeit zu erhalten, einen Verdächtigen Criamon in Estancia Es Karida zu konfrontieren, der versuchte, seine Cousine zu entführen. Hassan erkennt den tätowierten Täter als ein Mitglied seines ehemaligen Covenants.
20. Februar 1203
Die Reisenden überschreiten die Grenze (in Form eines Flusses) zum südlichen Teil Iberiens, der unter maurischer Herrschaft steht.
25. Februar 1203
Die Reisenden erreichen eine befestigte Herberge. Während der Nacht werden sie in einen Diebstahl wertvoller Gegenstände des hiesigen Bey verwickelt. Es ist offensichtlich, dass sie von den Dieben, die Hassan und Pepo einen Teil der Beute unterschieben, gezielt als Opfer der deraus resultierenden Anschuldigung ausgewählt worden sind. Die beiden Magier helfen die Umstände aufzuklären und können schließlich mit zwei Tagen Verspätung in Richtung Sevilla weiterreisen.
Behaarte Pfeffersäcke
Anfang März 1203
Die Kunde, Baronin Silvia de Vilalba habe ihrem Mann ein Kind geschenkt, erreicht Atrium. Es heißt, die Geburt sei nicht ganz ohne Komplikationen verlaufen.
Mitte März 1203
Während der Abwesenheit Hassans und Pepos erreicht Atrium Mitte März ein Hilfegesuch von Lantos. Morvan, Sancho und Emilio reisen nach Lugo, um einen Kontakt herzustellen. Wie sich zeigt, sind mehr als ein Dutzend Adelige und Patrizier (einschließlich Lantos), die allesamt während eines festlichen Banketts zugegen waren, neuerdings von üppiger, nicht enden wollender Haarpracht gesegnet. Eine zur Untersuchung hinzu gezogene Alchemistin führt das Problem auf den ausgeschenkten Wein zurück, dem sie eine übernatürliche Wirkung zuschreibt.
Morvan befreit zunächst Lantos von dessen Behaarung und sucht anschließend mit ihm das Heim des Gastgebers auf, um den Wein in Augenschein zu nehmen. Alsbald gibt sich ihm ein Brownie zu erkennen, der sich als Sebastian vorstellt und klagt, der hiesige Hausherr habe untersagt, dass ihm regelmäßig die ihm zustehende Milch gebracht werde. Nachdem Morvan und Lantos vermitteln und der Hausherr zähneknirschend einlenkt, werden die Adeligen alsbald von ihrem Fluch befreit und Morvan kehrt nach Atrium zurück.
Muhammads Pferde
19. März 1203
Die Andalusien-Reisenden erreichen Estancia Es Karida, den Covenant, in dem Hassan als hermetischer Lehrling ausgebildet worden ist. Die Umgebung erweist sich in jeder Hinsicht als prächtig.
Hassan und Pepo weihen zunächst Rheinaldo, Hassans Pater, dann den Princeps des Covenants und schließlich die Fraktion der hiesigen Criamon in die Ereignisse ein. Wie sich anhand der Aussagen von Hassan und Carlos herausstellt, scheint der im Kreise der Befragung anwesende Criamon, den Hassan bei dem Überfall zu erkennen glaubte, nicht der gesuchte Schuldige zu sein. Im Rahmen einer Siance wird offenbar, dass man es hier mit einem unbekannten, mächtigen Feind im Rahmen einer groß angelegten Konspiration zu tun zu haben scheint.
21. März 1203
Weiterreise zu Muhammads Gestüdt.
23. März 1203
Erreichen des Landsitzes von Muhammad. Aufnahme sämtlicher Fakten über den Pferdediebstahl.
24. März 1203
Untersuchung der Umgebung rund um die Koppel, aus der die Pferde gestohlen worden sind. Eintreffen an einer kreisrunden Waldlichtung, an der die Spuren urplötzlich zum Erliegen kommen. Durchführung diverser magischer Experimente, die auf die Präsenz einer anderen Regio hindeuten.
Hassan und Muhammad statten dem Nachbarsgestüdt einen Besuch ab, können dort jedoch keinerlei Unregelmäßigkeiten feststellen. Beginn verschiedener Präparationen auf der Lichtung: Einzäunung mit Seilen und Abtragung des zentralen Waldbodenbelages - Bemühungen, die zunächst ohne Erfolg bleiben.
26. März 1203
In der Nacht taucht Mareno, der Reiter auf. Mit seiner Hilfe passieren die Reisenden eine magische Übergangsregio und betreten die Regio des Königs der Südlande. Das Vorankommen gestaltet sich zuächst schwierig, da sich den Reisenden mehrere Hindernisse in Form kniffliger Rätsel in den Weg stellen.
Nach etwa einer Tagesreise erreichen sie ein großes, freies Feld mitten im Wald, wo neben zahlreichen Reitern auch der König der Südlande zugegen ist. Nach entsprechender Ehrerbietung von Seiten Hassans verweist der König auf eine sprechende Stute, die sich seit einiger Zeit im Wald häuslich nieder gelassen hat. Sie erklärt den Anwesenden, dass sie freiwillig bzw. aus eigenem Willen in der Regio des Königs verweile — nicht zuletzt, weil hier das Gras viel besser schmecke als auf den menschlichen Weiden. Aus nicht ganz uneigennützigen Gründen habe sie auch den Hengst hierher gebracht, der seinerseits auf die Anwesenheit der anderen vier Stuten bestanden habe, was das „Verschwinden” der sechs Pferde letztlich erklärt. Hassan und Pepo können den Hengst mit der Hilfe der Stute überreden, in der Deckungssaison Abstecher zu Muhammads Gestüdt zu machen.
31. März 1203
Die Reisenden kehren zu Muhammad zurück, um ihm den Stand der Dinge zu berichten. Er ist nicht glücklich über den Verlust der Tiere, räumt jedoch ein, dass von Seiten Hassans das Menschenmögliche im Hinblick auf die Aufklärung der Sachverhalte unternommen worden sei und verabschiedet Hassan in gegenseitigem Einvernehmen. Die Reisegruppe tritt die lange Rückreise nach Atrium an.
Während eines kurzen Zwischenstops in Estancia sammeln Hassan und Pepo in der hiesigen Bibliothek einige wertvolle Informationen über Alexandria. Vassco schnitzt im Gegenzug einen prunkvollen Sessel für den südländischen Covenant. Hassan und Carlos unternehmen einen kurzen Ausflug in die Hafenstadt Huelva, wo sie sich nach den Fährpreisen für eine Überfahrt nach Alexandria erkundigen.
06. Juni 1203
Hassan, Pepo und ihre Begleiter kehren nach mehrwöchiger Rückreise nach Atrium zurück. In einem eiligst einberufenen Konzil berichten sie über den Verlauf ihrer Reise sowie die sich daraus für den Covenant ergebenden Konsequenzen. In der Folge wird hauptsächlich über das bevorstehende Treffen mit der Königin des Nordwaldes zu Mittsommer diskutiert.
Mitte Juni 1203
Francesco erreicht zusammen mit vier Rittern des Ordens des Heiligen Jakobs Atrium. In einer Ratssitzung wird das weitere Vorgehen während der Konfrontation mit der Königin des Nordwaldes zu Mittsommer besprochen.
Mittsommer 1203
Der Bote des Nordwaldes erscheint in Atrium und führt Pepo, Morvan, Coinneach und Francesco vor die Königin des Nordwaldes, die bereits auf die Besucher wartet. Die Verhandlungen verlaufen überraschend unkompliziert: Francesco tritt vor die Königin, die sogleich nach dem Schwert verlangt. Sie scheint außer stande zu sein, es selbst direkt zu führen, übernimmt es jedoch mitsamt der Schwertscheide kurzerhand in ihren Besitz. Francesco ist es erlaubt, zusammen mit zwei der Ritter als Beobachter am Hofe des Nordwaldes zu verweilen. Die Magier erhalten zum Dank für ihre Mühe einen Beutel mit allerlei merkwürdigem Inhalt überreicht. Die Sonnwende innerhalb des Feenreiches geht mit gemächlichen Festlichkeiten einher.
Am darauffolgenden Morgen werden die Besucher zurück nach Atrium geführt, wo in einer weiteren Sitzung der aktuelle Stand der Dinge diskutiert wird. Ovotius bestimmt den Inhalt des Beutels auf 25 Pawns Vis, darunter Herbam, Auram und Creo. Die zwei, nach Atrium zurück gekehrten, Ritter reiten nach Santiago zurück, um Helmut über den Verlauf der Ereignisse Bericht zu erstatten.
Während einer der zahlreichen Konzilsitzungen entbrennt eine Auseinandersetzung über die Frage, ob das jüngst erhaltene Vis direkt ausgeschüttet- oder vorerst dem Vorrat Atriums zugeführt werden soll. Nach einer Abstimmung endet es erst einmal in der hiesigen Vis-Kammer.
Wintersonnwende 1203
Während der Auffrischung von Atriums Aegis zur Wintersonnwende unterläuft Ovotius ein Fehler, der dazu führt, dass das für das Ritual notwendige Vim-Vis verbraucht wird, ohne den Schutz der Aegis zu etablieren. Man entscheidet kurzerhand, die nächste Saison für die Gewinnung von Vis einzusetzen, wozu sich Hassan bereit erklärt.
Bei einem Certamen, das Hassans Sticheleien gegenüber Ovotius zum Hintergrund hat und deswegen von letzterem ausgerufen wird, unterliegt Hassan und unterlässt in der Folge jedwede Anspielungen gegenüber Ovotius.
