Coinneach

Beschreibung

Coinneach scheint mit einfachen, unvoreingenommenen Menschen- sowie der ihn umgebenden Flora und Fauna weitaus besser zurecht zu kommen, als mit hermetischen Magiern; letztere hält er für eingebildet und engstirnig. Er zieht es vor, der flüsternden Stimme der Elemente zu lauschen oder durch den duftenden Wald Galiziens zu spazieren, als sich in einem Laboratorium einzuschließen, um dort nach theoretischen Erkenntnissen zu forschen. Erleuchtung, so sagt er, wird einem Individuum durch die Interaktion mit seiner Umgebung zuteil.

Nach seiner Herkunft befragt, gibt er an, aus Erinn zu stammen, jener nebligen, grünen Insel, die am nordwestlichen Rand der bekannten Welt gelegen ist, ein Ort, an dem die Grenze zwischen dem hier und dort in seiner Beschaffenheit dünn und fließend ist. Hinsichtlich dieses und anderer Orte plagt in zuweilen bitteres Heimweh, was ihn sich gelegentlich in lethargische Reminiszenz flüchten lässt.

Als einziger der Magier Atriums lebt Coinneach nicht innerhalb der Mauern oder Umgebung des zentralen Gebäudekomplexes und dessen schützender Aegis, sondern bewohnt ein zurück gezogen liegendes Labor am Fluss.

Erscheinungsbild

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Coinneach stammt ganz offensichtlich nicht aus den südlichen Gefilden des europäischen Festlandes, was insbesondere durch sein rot-blondes Haar und seinen vergleichsweise blassen Teint auffällt. Desweiteren besitzen seine großen Augen eine auffallend intensive Grünfärbung ähnlich der frischen, saftigen Grases. Neben diesen Merkmalen, die ihn im Landstrich des mittelalterlichen Galizien sofort als einen Fremden brandmarken, scheint ihm eine mystische Aura anzuhaften, die ihn auf den ersten Blick als eine außergewöhnlich charismatische Person erscheinen lässt. In ein schlichtes Gewand aus einfachem, groben Stoff gekleidet, wird auf diese Weise das Bild eines jungen(-haften) Mannes unbestimmbaren Alters gezeichnet, der vergleichsweise wenig mit dem sinisteren Archetypus seiner intellektuellen Kaste hat.

Entwicklung

Seit Sommer 1201 hat Coinneach Fionntan adoptiert, den er wie einen Sohn und Freund aufzieht und in den Weisen von Wald und Flur zu unterrichten versucht. Er wünscht sich, dass Fionntan einmal ein großer Krieger wird, hat jedoch Schwierigkeiten, ihm die dazu notwendigen Voraussetzungen zu vermitteln.

Nach den verschiedentlichen Ereignissen, die sich im Laufe der Jahre 1202 und 1203 zugetragen haben und die, nach seiner eigenen Aussage, ganz klar sein Missfallen herauf beschworen haben, trifft man den Merinita weniger und weniger in Atrium an. Seit Ende 1203 taucht er, im Beisein des deutlich gewachsenen Fionntan, gar nur ein einziges Mal auf, als titanische Wesenheiten, die offenbar feeischen Ursprungs sind, Atrium als Austragungsort für ihre diplomatischen Verhandlungen auserkoren haben. Man munkelt, er sei irgendwo im Nordwald oder gar jenseits davon unterwegs.

Zitate

Miszellaneen

Haus
Merinita.
Pater
Seighin.
Beschäftigung/Tätigkeit
Magus des Covenant Atrium.
Nationalität
Irisch.
Wohnort
Atrium, Labor am Fluss.
Sprachen
Irisch, latainisch, galazisch.
(Scheinbares) Alter
Coinneachs Erscheinungsbild ist zeitlos.
Persönlichkeit
Verträumt, weltfremd, harmoniebetont.
Reputation
Gänzlich untypischer Hermetiker; Waldschrat; Romantiker.
Besondere Fähigkeiten
Spricht mit Tieren und magischen Kreaturen.
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