Kapitel 11: Wo ist denn nun die Tasche?

Im Westtor erfahren Emilio und Bastus, daß die Tasche (bzw. der Inhalt) des Vermissten für Gold zu bekommen wäre.
Sie mieten das Nebenzimmer der Herberge um näheres auszuspionieren und evtl einen Köder zu legen.

Die Nachforschungen Lantos bei der Stadtwache bringen keine Erkenntnisse, Anfragen bei der Geistlichkeit hingegen schon. So ist wohl ein Unbekannter auf dem die Beschreibung passe im fraglichen Zeitraume beerdigt worden.

Emilio, Lantos und Beppo treffen sich in der Herberge und besprechen im Nebenzimmer das weitere Vorgehen.
Laut Wirt wäre die Tasche für 500 Silbermünzen zu haben, worauf Emilio erwidert daß ein solch hoher Betrag wenn überhaupt nur bezahlt werden würde, wenn sämtliche Pergamente und Dokumente noch vorhanden sind, was natürlich durch Sichtung überprüft werden müsse.
Der (unsichtbar) vor der Tür wartende Francesco, verfolgt kurz darauf eine Schankmaid die offensichtlich als Botin geschickt wurde.
Doch leider nur um Nachschub für die weindurstigen Kehlen unserer Abenteurer zu besorgen.
Es wird beschlossen das Gasthaus rund um die Uhr zu überwachen.

Tagsüber passiert nichts, doch in der Nacht darauf können der in einem Hauseingang verborgene Lantos und der unsichtbare Emilio die Lieferung einer Truhe beobachten.
Die 3 Überbringer werden dann von Emilio verfolgt und begeben sich nach einem Umtrunk im Roter Ochse offensichtlich nach Hause. Einen davon begleitet Emilio bis vor dessen Haustüre ehe er sich wieder zu Lantos gesellt.
Bevor er sich mit diesem verständigen kann ergibt sich eine gute Gelegenheit unbemerkt die Gaststube zu betreten. Da nun kurz vor Schließung der Herberge kaum noch Gäste anwesend sind gelingt dies auch.
Nachdem Emilio der Entdeckung knapp entkommt, findet er in der Vorratskammer die angelieferte Kiste.

Ein ausgeprägter Geruch nach Leder in dem ansonsten leeren Behälter legt die Vermutung nahe, daß sich die gesuchte Tasche im Haus befindet.
Da sie sonst nirgends zu finden und die Kammer des Wirtes abgeschlossen ist, geht Emilio relativ ergebnislos zum Roter Ochse zurück.

Dort angekommen diskutieren alle wie nun weiter zu verfahren sei. In Anbetracht dessen, daß sowohl Lantos als auch Emilio am Tag der vereinbarten Überprüfung der Dokumente angeblich nicht anwesend sein können, wird es immer hitziger.

Und da wollen wir unsere wackeren Gesellen verlassen, und harren der Dinge die noch kommen mögen........

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