Rambazamba in Lugo
In der Nacht zum Freitag informierte Emilio etwa um 2:00 Uhr nachts die anderen im Gasthaus "Zum Roten Ochsen" darüber, dass eine Kiste, in der vermutlich die gesuchte Tasche sich befunden hat, zum Wirt zum Gasthaus "Westtor" von drei Personen gebrachte wurde. Nach einer kurzen Besprechung drängte Pepo darauf, noch in der gleichen Nacht, also sofort, dort einzusteigen und die Kiste zu klauen.
Die Gruppe bestand aus Bastus, Emilio und Pepo erreichte unauffällig die Gaststätte "Westtor" und schaffte es unbemerkt über ein angelehntes Fenster, das Emilio dort offen gelassen hatte, das Haus zu betreten. Man versammelte sich in dem Hinterzimmer und erörterte die Lage. Die Stube des Wirtes im Obergeschoss hatte kein Fenster und nur eine Türe, zu einem Gang, in dem auch beide anderen Türen zu den Gemeinschaftsschlafsälen, vorhanden waren. Emilio sondierte zunächst die Lage und konnte feststellen, dass alles schlief und im gesamten Haus Ruhe herrschte. (Dies sollte sich bald ändern!) Pepo schaffte es mittels des Spruches Prying Eyes, in das Zimmer des Wirtes zu sehen und festzustellen, dass es dort dunkel war. Um mehr Licht einfallen zu lassen, lehnte sich Emilio mit all seiner Kraft gegen die Türe zum Schlafgemach des Hausherren und schafft tatsächlich, soviel Licht eindringen zu lassen, dass Pepo den Riegel erkennen konnte der die Tür versperrt. Doch als Pepo direkt vor der Tür den Zauberspruch Unseen Arm anwendete, unterlief ihm ein fataler Fehlschlag. So fiel mit lautem Krachen eine der Schlafkammertüren zu. Beim zweiten Versuch funktionierte aber alles, so dass der Riegel weggeschoben wurde und die Türe aufging. Bastus stand an der Türe schmiere, während Emilio den Raum betrat und einen Mantel über den aufgewachten Wirt warf, der auch schon versuchte um Hilfe zu rufen. Anschließend schaffte Emilio es diesen mit einem gezielten Schlag bewußtlos zu schlagen, wobei er aber dabei den Wirt schwer verletzte. Durch den Hilferuf des Wirtes war einer der anderen Gäste des Gasthauses aufgewacht. Als Pepo gerade die Schlafkammer des Wirtes plünderte und Emilio diesen verband, verließ dieser andere Gast eines der Gemeinschaftsschlafzimmer. Bastus plazierte sich günstig vor der Tür und behinderte so den Blick auf die Kammer des Wirtes. Durch ruhiges aber bestimmtes Auftreten konnte Bastus den Gast friedlich dazu bringen, in das Gemeinschaftsschlafzimmer zurückzukehren. Beim plündern des Schlafgemachs des Wirtes fand man eine Tasche, die wohl einen Inhalt der Papiere Estefans enthielt, die Tasche selbst war aber wohl nicht die, die Estefan bei sich trug, als er überfallen wurde. Nach kurzer Zeit hat es Bastus geschafft den Wirt sehr professionell zu verarzten und man verschwand aus der Gaststätte mit Tasche und Wirt, nicht ohne auch die Barschaft des Wirtes mit gehen zu lassen.
Im "Zum Roten Ochsen" angekommen, beschloß man dass Bastus, so bald als möglich die Stadt verlassen muss. Am besten verschwände der bewußtlose Wirt ebenfalls. Zu diesem Zweck verzauberte Pepo den Wirt in einen Getreidesack, mit den sich Bastus am frühen Morgen in Richtung Zitronenhain in Bewegung setzte. Die anderen legten sich zum schlafen hin, sie wurden aber bald von Lantos geweckt. Dieser wurde über die Situation informiert und wurde Bastus hinterhergeschickt, um diesen bei seiner Aufgabe zu unterstützen. Ursprünglich war dies Lantos gar nicht recht, da er selber eine wichtige Aufgabe zu erledigen hatte, trotzdem ritt er Bastus hinterher. Las sich Lantos verabschiedet hatte, schliefen Pepo und Emilio weiter. Lantos holte Bastus auf dem Weg mit seinem schnellem Ross schnell ein. Da Lantos aber eigentlich keine Zeit mit ihm verbringen wollte, fragte er Bastus, ob dieser Hilfe bräuchte. Die Antwort von Bastus könnte jedem Buch über berühmte letzte Worte entstammen:" Ich brauche keine Hilfe, das schaffe ich auch alleine. Entsprechend ritt Lantos weg und ging seinen eigenen Geschäften nach. Derweil wurde das Wirtshaus "Zum Roten Ochsen" von Soldaten besucht, die alle Personen die dort in Gesellschaft von Bastus gesehen worden waren, versuchen fest zu nehmen. Franchesco, der günstigerweise im Gastraum gerade sein Frühstück einnahm, konnte aber die anderen noch warnen. Da für Emilio die größte Gefahr bestand, weil er mit Bastus in einem Zimmer geschlafen hatte, wurde unsichtbar gemacht und sicherte die Tasche samt Inhalt. Pepo und Franchesco wurden festgenommen und zur Stadtwache gebracht. Leider hatte genau in diesem Moment Emilio einen Anfall von physischer und psychischer Schwäche und beschloß noch ein bischen weiter zu schlafen. Das gelang bis zu dem Moment, in dem die Schlafzimmer der Gruppe von Soldaten durchsucht wurden. Zwar gelang es Emilio noch den Raum zu verlassen, rempelte allerdings dabei eine der Wachen an. Anschließend schaffte er es, sich vor den verdutzten Wachen in einem der anderen Schlafzimmer zu verstecken. Dort legte er sich wieder schlafen um einen ruhigeren Moment für seine Flucht abzuwarten.
Pepo wurde verhaftet und von Gregor, einem Hauptmann der Wache, verhört. Da Pepo nach Ansicht des Hauptmannes nicht kooperierte und auch nur Lügen erzählte, wurde er als Verdächtiger zusammen mit Franchesco eingesperrt. So glaubte unter anderem der Hauptmann nicht, dass Pepo Bastus erst kurz vor der Stadt kennen gelernt hatte. Weiter nahm er ihm nicht ab, dass er als Schmuckhändler weiter nach Santiago reisen wollte.
Eine Reiterpatrolie, die Bastus hinter her geschickt wurde, erreichte schließlich Bastus. Dieser sprang vom Weg und versuchte ohne Getreidesack (=Wirt) im Gestrüpp zu entkommen, was ihm aber nicht gelang. Er schaffte es aber durch diese Taktik die beiden Reiter zu trennen. Der vorderste versuchte zunächst Bastus nieder zu reiten, was nicht gelang und Bastus die Gelegenheit gab, das Pferd der Wache zu verletzen. Um dies nicht noch einmal zu riskieren, stieg die Wache ab und es kam zu einem offenem Nahkampf, in dem Bastus die Wache so schwer verletzen konnte, dass diese sich zurück zog, als gerade die zweite Wache zu Bastus aufschloß. Bastus wurde selbst verletzt, konnte aber wiederum die zweite Wachen so stark verletzten, dass diese zusammen mit der ersten Wache den Rückzug antrat.
Als die verletzten Wachen den Weg wieder erreichten, kam dort gerade Sancho vorbei. Er bot den Soldaten seine Hilfe an und erfuhr von der Auseinandersetzung mit Bastus. Zunächst wurde er voraus geschickt um Verstärkung zu holen. Dies tat Sancho auch zunächst dem Anschein nach, um dann außerhalb der Sichtweite zu stoppen und dort so zu tun, als ob sein Pferd lahmen würde. Er wurde auch bald wieder von den Wachen eingeholt und überholt. Sobald die Wachen außer Sicht waren, machte Sancho kehrt und traf Bastus, als dieser seinen Sack wieder aufnehmen wollte. Da Bastus sehr stark verletzt war, brachte Sancho für ihn den Getreidesack zum Zitronenhain. Die Schwester von Emilio wurde kurz informiert, versprach sich um den Patienten zu kümmern und dann machte sich Sancho auch schon wieder auf den Weg Richtung Lugo. In Lugo angekommen begab sich Sancho "Zum Roten Ochsen", in dem er von Wachen festgenommen wurde. Als er verhört wurde, erzählte Sancho von dem Geld, das er dabei hat, um es Pepo Luciano zu geben, welches er von Attrium hatte. Gregor konfrontierte Pepo mit diesen Informationen, woraufhin Pepo erzählte, dass er das Geld von Attrium geliehen hätte, was ihm Gregor nicht glaubte.
Am Nachmittag erwachte Emilio wieder. Es fiel ihm dann aber erst ein, dass er unbedingt jetzt noch etwas ganz wichtiges außerhalb von Lugo heute noch vor hatte, was ihn nötigte sofort die Stadt zu verlassen. Da das Gasthaus noch immer bewacht wurde und er als Unsichtbarer immer noch einen Schatten warf, stieß er eine Wache eine Treppe herunter, um dann unerkannt über ein Fenster zum Innenhof die Gaststätte zu verlassen. Durch geschicktes schleichen und verbergen konnte er die Stadt zusammen mit ein paar Templern verlassen. Auf dem Weg über einen nahe gelegenen Friedhof, wurde Emilio aber offensichtlich von einer dort anwesenden Schwester des Ordens der Stille gesehen, was ihn aber nicht hinderte sich von Lugo abzusetzen in eines seiner geheimen Lager.
Am nächsten Tag wurde eine Wache Sancho mitgeschickt um seine Aussage zu prüfen. Sie reisten von Lugo zum Zitronenhain. Dort bestätigte die Schwester Emilios die Aussage von Sancho, dass dieser erst am Mittag letzten Tages dort war. Der Wache reichte diese Aussage aber noch nicht und sie drängte Sancho weiter nach Attrium zu reiten. Dort wurde wiederum die Aussage von Sancho bestätigt. Zunächst war damit die Wache zufrieden, wollte aber noch weiteres in Erfahrung bringen. Zu diesem Zweck stellte sie weitere Fragen, welche aber beide Anwesenden Magier Hassan und Ovotius ignorierten. Ovotius nahm darauf hin Sancho zur Seite und ließ sich über alles informieren, soweit Sancho es wußte, so zum Beispiel, dass Pepo Luciano im Gefängnis saß. Anschließend begab sich Sancho und sein Begleiter wieder zurück nach Lugo.
Als der Conte wieder nach Lugo kam und im Gasthaus "Zum Roten Ochsen" erfuhr, dass Pepo im Gefängnis saß, begab er sich dorthin. Der Conte wurde dort von Gregor verhört, was Gregor in seiner Untersuchung aber nicht weiter brachte. Im Gegenteil ein paar seiner Verdächtigungen mußte Gregor fallen lassen, so dass Pepo auf Kaution von 500 Silberstücken frei kam. Pepo und Franchesco zogen wieder überglücklich in ihr Gasthaus.
In der Zwischenzeit berieten die anderen Magier in Attrium, über das gehörte und beschlossen bis zum Dienstag zu warten, bis sie etwas unternehmen würden.
Emilio wird am Sonntagabend wieder in seinem Gasthaus zum Zitronenhain ankommen. Pepo, Lantos und Franchesco beraten im Roten Ochsen was jetzt zu tun sei. Sancho wird am Montagabend wieder in Lugo ankommen. Bastus ist verletzt und treibt sich derzeit in den Wäldern herum. 500 Silberstücke werden bei der Stadtwache von Lugo gelagert als Pfand für Pepo Luciano.
(Eigentlich hätte man ein Wortprotokoll anfertigen müssen um alle Details fest zu halten, aber das war mir unmöglich, zu mal ich häufig selber aktive angesprochen wurde.)