Auszug aus dem Tagebuch Morvans
Heute versuchten Beppolutiano und ich gemeinsam dem Rätsel der Höhle
auf den Grund zu gehen. Doch leider widerstand diese unseren
gemeinsamen magischen Bemühungen weitere Kenntnis zu Tage zu fördern.
Welche Rätsel waren uns hier wohl aufgegeben? Ich bin zuversichtlich,
dass der nahende Vollmond wohl bald die Lösung bringen mag.
Kurz zuvor waren Coinneach, Bastus und Sancho bereits aufgebrochen um im nächsten Fischerdorf ein Boot zu organisieren.
Zu allem Überfluss scheint nun auch noch ein Unwetter aufzuziehen.
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(Dieses Fragment ist ziemlich verdreckt und weist zahlreiche
Wasserflecken auf)
Wie ich heute erfahren habe, konnten die Gefährten tatsächlich ein
Boot erwerben, jedoch hatte sie der Transport wohl vor größere Probleme
als erwartet gestellt. Mussten Coinneach und Sancho doch tatsächlichen den armen Bastus allein im Unwetter mit dem Boot auf halben Wege zurücklassen um hier im Lager nach weiteren Kräften für Transport des Bootes zu verlangen. Dabei hatte sich das Unwetter übernacht offenbar
verschlimmert, und auch Coinneachs Künste mochten den, (wie er sie nennt) "Geistern des Windes" keinen Einhalt gebieten. Angesichts dieses Wetters mussten wir noch unsere kleine Zeltstadt abrechen und unsere Vorräte ins Dorf verlegen bevor wir aufbrechen konnten um nach Bastus und dem Boot zu sehen.
Dort angekommen mussten wir leider festellen, dass Bastus wohl in der Nacht von einem Felsen abgestürtzt war und sich offenbar am Bein verletzt hatte.
Nach einer, nicht unkomplizierten, Bergungsaktion versuchte ich
Bastus Leiden mit meinen Künsten zu vermindern, was mir auch gelang.
Doch dann geschah es. Ich war wohl wieder unachtsam, habe möglicherweise
nur einen Moment die Konzentration verloren, jedenfalls verlor ich die
Kontrolle. Glücklicherweise ist niemand zu Schaden gekommen, ich denke
sogar, dass die anderen gar nicht verstanden haben was denn passiert war.
Auf jeden Fall geht es Bastus weit besser als zuvor und wir werden wohl morgen mit dem Boot wieder Finis Terre erreichen. Heute gilt es dann wohl leider im freien zu Übernachten.
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Die letzten Tage ist nicht viel passiert, Vassco und Emilio
sind noch einmal nach Santiago aufgebochen um Material zu besorgen.
Haken für den Abstieg zu den Klippen, sowie ein gar seltsames
Konstrukt aus einem Balken mit verschiedenen Rollen und Seilen,
um damit unser Boot abzuseilen, wollten sie suchen.
Der Rest hier scheint entweder die Ruhe zu geniessen oder fiebert
aufgeregt dem Vollmind entgegen.
Der Sturm ist nun einem dichten Nebel gewichen,
so dass wir unsere Zelte am Kapp wieder aufschlagen konnten.
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Morgen ist also Vollmond! Unsere Gefährten sind totz des widrigen
Wetters mit nur einem Tag Verspätung wieder im Lager eingetroffen
und konnten offenbar alle gewünschten Güter besorgen.
Leider mussten wir kurzfristig von Emilio erfahren, dass er uns wohl
nicht zur Verfügung steht. Er ließ sich auch zu keiner
weiteren Aussage hinreißen als dass er "bei Vollmond nie da wäre" und
selbst nicht so recht wüsste warum. Ein sehr seltsames Verhalten,
habe ich Emilio doch als einen vernünftigen und bodenständigen Mann
kennengelernt. Vielleicht sollte man dem mal auf den Grund gehen doch
wäre dies gewiss der falsche Zeitpunkt.
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(Dieses Fragment ist ziemlich durchweicht von Wasser und auch die sonst
so saubere Handschrift Morvans ist ein kaum zu entzifferndes Geschmiere)
Habe nicht viel Zeit ... muss schnell schreiben ...
muss gleich aufbrechen ... weiss nicht wieviel
Zeit noch bleibt ... offenbar "Brücke aus Mondlicht" über das Wasser ...
kann Gelegenheit nicht verstreichen lassen,
werde mit Sancho aufbrechen...