Aus Bastus Erzählungen

Nach dem Aufbruch aus Estantia gelangten wir am 25. Märzen endlich zum Ziel unserer Reise. Hassans Bekannter hat anscheinend recht viel Gold, jedenfalls ist sein Haus recht nett und sauber, wenn auch die Decken ein wenig niedrig sind. Auch das Essen ist gut.
Dieser Muhammad züchtet Pferde, von denen einige weggekommen sind. Deswegen sind wir da. Erst vor zwei Tagen sind wieder fünf Stuten weggekommen. Die Spuren schauen aus, als ob sie abgeholt worden wären.
Moreno zeigt uns die Spuren, die nach kurzer Strecke auf einer Waldlichtung ohne Erklärung enden. Natürlich haben die Magier wieder irgendwelche schlauen Sprüche abgelassen über "Regios" oder so ähnlich. Keine Ahnung von was die reden, aber ich weiß auch nicht nicht, wie das sonst gehen soll.
Auf jeden Fall waren auf der anderen Seite der Lichtung noch Spuren in Richtung eines anderen Hofes, wo auch Pferde gezüchtet werden. Der Bauer dort heißt Larim.
Jedenfalls sind Pepo, Vassquo und Marcus zusammen mit einigen Leuten Muhammads auf der Lichtung geblieben, um zu sehen, ob sich nachts was tut. War aber nicht so.
Wir - Hassan, Carlos und ich - haben zusammen mit Muhammad Larim besucht. Ich sollte mich als Leibwächter Hassans ausgeben. War ganz schön langweilig, hab kaum ein Wort verstanden und dann sind wir noch gegangen und haben nicht mal in den Stall geschaut!! Naja, Larim war nicht gerade nervös. Jedenfalls sind bei ihm keine Pferde weg.
Nachdem in der nächsten Nacht auf der Lichtung auch nichts passiert ist, obwohl wir ein neues Pferd herumführten, haben wir die Lichtung eingezäunt und ein Loch gebuddelt, wo die Spuren aufhören.
Der Hassan ist auch ständig auf der Lichtung herumgegangen und hat ständig auf Latein gebrabbelt und komische Gesten gemacht. Danach hat er wieder von "Regios" geredet und alle waren ganz aufgeregt. Beim Buddeln haben wir natürlich nix gefunden.
In der Nacht dann hörte Vassquo Hufschlag. Alle haben sich versteckt, als ein Reiter auf die Lichtung kam. Carlos hat ihn dann angesprochen. Komisch, daß er alle verstanden hat, wo wir uns selber untereinander kaum verstehen. Auch komisch, daß ihn die anderen verstanden haben, obwohl er Galizisch gesprochen hatte.
Er stellte sich als Mareno vor und zeigte uns tatsächlich den Weg in eine "Regio", jedenfalls schaute die Lichtung mittendrin ganz anders aus. Er redete noch von einem "König der Südlande". Das habe ich doch schon mal gehört...
Die Magier diskutierten noch eine Weile rum - wie üblich, dann gingen wir den Weg nach. Nach der Beschreibung kamen wir an einen Fluß, an dem vier große Wölfe warteten, denen wir dann über den Fluß halfen (Die Wölfe mochten sich nicht besonders). Dann durften wir auch über den Fluß, ein Mann in einem weißen Boot tauchte auf und holte uns ab.
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