Kapitel 42
Auch dieses Jahr beginnt wieder ereignisreich. Da wäre zunächst der Besuch der Mercere Maria Celeste zu erwähnen. Diese eröffnete uns sie wolle sich zur Ruhe setzen und bot uns an ihren Leibwächter ,für den sie nun Verwendung mehr habe, in Atrium anzustellen.Ein großer Mann weit aus dem Norden namens Liv, offenbar geschickt mit der Klinge allerdings jedoch nicht der hiesigen Sprache mächtig. Nachdem keiner der Soidales etwas dagegen hatte legte ich die Enscheidung in Friedrichs Hände, der der Meinung war es würde sich wohl auszahlen ein weiteres Schwert in Atrium zu haben.
Viel bekamen wir davon ohnehin nicht mit waren wir doch viel zu beschäftigt uns auf die anstehende Inspektion durch die Männer des Königs vorzubereiten. Die Labore wurden "aufgeräumt" und sämptliche möglicherweise verfänglichen Schriften temporär ausgelagert. Mittten in den Vorbereitungen tauchte auch noch Francesco plötzlich wieder auf und berichtete, dass er aus der Feenwelt zurück sei und das Schwert des heiligen Jakob wieder an sich genommen habe.Weiterhin warnte er uns auch, dass die Königin nicht davon beigeistert wäre und möglicherweise auf uns zukommen könnte. So geschah es dann auch tatsächlich, doch eines nach dem anderen.
Die nächsten zwei Tage wurden wir mehrmals von unsichtbaren Feenwesen drangsaliert, jedoch konnte das Personal Atriums in allen Fällen Herr der Lage bleiben, nicht zuletzt dank der taträftigen Hilfe Livs. Nachdem ich mir Stundenlang den Kopf über Varianten der Aegis, Bannkreise und vieles weitere zerbrochen hatte, war es auch er ,der den Vorschlag machte einen Eisenkäfig um den alten Brunnen zu bauen. Eben jenen Ort an dem diese Wesen jedesmal den Weg in unsere Welt finden.
Einen weiteren Tag später traf die Delegation des Königs ein. ein Trupp von sechs Mann unter der Führung eines Magelo de Batisto und eines Pater Peres. Alles lief völlig Problemlos bis man darauf Bestand in Quemadas Sanktum einzudringen. Auch mein heftigstes Abraten, ja fast Felhen mochte nichts ausrichten, so dass ein unglücklicher Gefolgsmann tatsächlich die Tür öffnete und sofort in einem Feuerball aufging. Ein schrecklicher Anblick wir alle waren zutiefst entsetzt, obwohl die Trgödie natürlich nicht ganz unerwartet war. Von dem Moment an wurde alles penibelst durchsucht und ich wage zu behaupten, dass der Bericht kein sonderlich gutes Licht auf unseren Bund werfen wird. Was mich noch besonders beunruhigte war, dass mir der Priester noch eröffnete irgendetwas finsteres in Quemadas Labor gespürt zu haben und dass er die Herrin des Hauses unbedingt sprechen müsse.
Uns blieb keine Ruhe denn Tags darauf traf ein Bote der Königin des Nordwaldes ein (der Käfig war noch nicht fertig) und verlangte das Schwert zurück. Wie können diese impertinenten Feen es wagen??? Nach scheinbar stundenlanger Diskussion konnten wir klarstellen, dass wir nichts mehr mit der Angelegenheit zu tun hatten. schließlich wurden wir noch gebeten den Rittern zumindest ein artefakt das zur Kommunikation mit der Königin dienen sollte zu übergeben.