Kapitel 44

Hasch mich, ich bin der Hexer

Carlos und Lev hatten bereits im letzten Kapitel alle restlichen Wachen im Anwesen des Dämonbeschwörers getötet und die Türe zu dessen Labor aufgebrochen.

Morvan, Hassan und Pepo begaben sich zusammen mit Chose und Sancho zum Haupttor, das noch offen stand und betraten das Anwesen. Zeitgleich rückten auch Carlos und Lev vor und betraten ein Labor. In diesem fand Carlos einen Mantel der auch ihn nett fand und so zog er diesen an. Kurz darauf erschien der Hexer persönlich auf der Bildfläche. Dies bewirkte, dass Carlos von seinem neuen Mantel gefesselt wurde. Lev, der sich hinter der Türe versteckt hatte, warf eine Axt, die aber auf magische weise den Hexer verfehlte. Der Hexer sprach einen Zauberspruch und übernahm die Kontrolle von Levs Körper. Er fesselte Lev auf einen Tisch in seinem Labor. Als die anderen die dunklen Kellergewölbe betraten, stellte sich ihnen der Hexer entgegen. Es kam zu einer kleinen Diskussion zwischen dem Hexer und Morvan, die schließlich zu einem Austausch von Zaubersprüchen führten, mit dem Ergebnis, dass Morvan, Hassan, Chose und Sancho gelähmt wurden. Morvans Zaubersprüche konnten dem Hexer offensichtlich nichts anhaben. Pepo war durch seine Unsichtbarkeit geschützt vor den Zaubersprüchen des üblen Schergen. Carlos nutze die Zeit um Lev und teilweise sich zu befreien. Lev fand im Labor eine Flasche Essigsäure und lauerte hinter der Tür auf den Hexer. Der Hexer kehrte in sein Labor zurück um etwas zu holen, da bekam er von Lev die Essigsäure auf die Robe. Schon wollte der Hexer Lev wieder unter seine Kontrolle zwingen, da flog an ihm ein Messer von Carlos vorbei. Dies bewog den Hexer zunächst Carlos unter seine Kontrolle zu bringen. Lev rannte in ein anderes Zimmer. Der Hexer brachte Carlos in eine Zelle und lies seine Kontrolle über diesen fallen. Während der Hexer Morvan, Hassan, Chose und Sancho mit einem Metallhalsband zierte, wurde Carlos von Pepo befreit. Pepo machte Carlos ebenfalls unsichtbar. Der Hexer wollte gerade Lev dingfest machen, da wurde er vom unsichtbaren Carlos hinterhältig angegriffen. Carlos versuchte den Hexer zu überwältigen, was mißlang, da Carlos wieder vom Hexer gelähmt wurde. Carlos wurde zurück in eine Zelle gebracht und auch Morvan, Hassan, Chose und Sancho kamen in eine Zelle. Kaum konnte Sancho wieder handeln, bearbeitete er die Zellentüre mit seinem Kriegshammer. Der Hexer begab sich vor der Türe auf die Lauer, um, sobald die Türe aufspringen sollte, die Insassen wieder zu lähmen. Bei dem Lärm den Sancho verursachte, konnte sich Lev unbemerkt an den Hexer heranschleichen. Kaum war die Türe offen, sprang Sancho auch schon auf den Hexer zu. Dieser wollte zaubern, wurde aber von einem kräftigen Schlag mit einem Knüppel von Lev daran gehindert. Der Hexer wollte sich dies nicht gefallen lassen und zauberte eine Feuerlanze auf Lev, welche dieser aber relativ wenig verletzte. Sancho befreite Carlos und Lev traf noch einmal den Hexer. Umringt von Feinden teleportierte sich der Hexer in die Zelle, in der sich noch Morvan und Chose befanden. Chose stürzte sich auf diesen und rang diesen nieder. Morvan zündete einen Feuerball um die Decke einstürzen zu lassen, was mißlang. Wiederum teleportierte sich der Hexer weg und wurde zunächst nicht mehr gesehen. Die Helden leckten ihren Wunden, dann begaben sie sich auf die Jagd. Der intensive Essiggeruch erlaubte es Hassan mit seiner verzauberten Hundeschnauze immer wieder die Spur aufzunehmen. Die Jagd ging quer durch das Haus, über den Hof, über Felder und durch tiefe Wälder. Dabei wurde der Hexer nochmals verwundet, trotzdem konnte er sich durch einen gewagten Zauber, wegteleportieren und die Spur war verschwunden. Als Hassan einfiele, dass er mit dem gleichen Zauber nur auf Sichtweite sich porten kann oder aber eine magische Verbindung braucht, kombinierte Pepo, dass sich der Hexer vermutlich in sein Labor gezaubert hatte. Alles rann zurück zum Gutshaus und in den Keller. Dort wurde der stark geschwächte Hexer gestellt und überwältigt. Mit einem dicken Knebel im Mund, einer Kapuze über dem Kopf und mehrfach gefesselten Armen und Händen, nahmen sich die Helden nun Zeit, um Luft zu holen und die vergangene wilde und aufregende Nacht zu analysieren.

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