Tordus Filius Algrippus
Der Flambeau aus Jaferya erscheint als ein Schrank von einem Mann, breitschultrig und trainiert in der Handhabung leichter Waffen. Er besitzt einen runden Kopf und ein rosiges Gesicht, das das Resultat zu intensiver Sonneneinstrahlung ebenso wie das Überbleibsel einer seiner zahlreichen Wutausbrüche sein könnte.
Tordus ist ein Pragmatiker, der wenig Zeit für Dinge erübrigen kann, die nicht seinem direkten- oder mittelbaren Vorteil dienen. Dabei ist er keineswegs ein Opportunist oder gar ein wankelmütiger Mensch, sondern ordnet seine Ziele klar strukturiert, bereit, sie der Gesetze des Ordens zu unterwerfen.
Tordus ist ein mächtiger Magier, der im Laufe seines bisherigen Lebens einiges an Wissen angesammelt zu haben scheint. Umso verheerender sind die Auswirkungen für (s)ein Gegenüber, das sich seiner knapp bemessenen Geduld nicht bewußt ist oder ihn gar reizt.
Die Mitglieder Atriums lernen Tordus kennen, als er zusammen mit seinen beiden neuen Lehrlingen, den Zwillingen Marco und Juliana, sowie zwei Leibwachen und einem Diener im Herbst 1201 nach Atrium kommt, um die verbliebenen Besitztümer seines verstorbenen Ordensbruders Flagrare abzuholen. Im Laufe seines kurzen Aufenthalts, der mit zwei Certamen - einem gegen Ovotius und gegen Hassan - einhergeht, gehen seine beiden Lehrlinge vorrübergehend verloren, was Fulbertus aus den Plan ruft und im Verlauf der nächsten Wochen, die mit einer Reise nach Doresca verbunden sind, für weitreichende Ereignisse sorgt.